Gastvortrag: Ina Bornkessel-Schlesewsky & Matthias Schlesewsky (Universität Marburg/Universität Mainz), 25.06.2012

16. April 2012; Eric Fuß

Gastvortrag: Ina Bornkessel-Schlesewsky & Matthias Schlesewsky (Universität Marburg/Universität Mainz)

Titel: Neurolinguistik-ein Oxymoron?

Termin: 25.06.2012

Zeit: 17:30 Uhr

Ort: KII, Raum 17.11
 
Abstract:

Seit der Einordnung der Linguistik als ein Bereich innerhalb der Kognitionswissenschaft ist immer wieder versucht worden, linguistische Theorien experimentell zu überprüfen und damit deren psychologische Realität nachzuweisen. 50 Jahre nach Beginn dieser Arbeiten muss man konstatieren, dass das Unterfangen gescheitert ist. Vielmehr ist in dieser Zeit deutlich geworden, dass es Inkompatibilitäten zwischen der linguistischen Theoriebildung und der biologischen Grundlage von Sprache gibt, die eine direkte Übertragbarkeit von theoretischen Konzepten in die experimentelle Domäne unmöglich machen.

In unserem Vortrag möchten wir einen Weg skizzieren, der eine potentielle Lösung dieses Problems darstellt. Als Ausgangspunkt werden wir Grundeigenschaften des menschlichen Gehirns wählen und daran verdeutlichen, was eine neurobiologisch plausible linguistische Theorie leisten muss.‘